Ablenkung

Jetzt hat sich die Lage wieder beruhigt, sowohl in Japan als auch in meinem Kopf. Ich hatte ja letztes Mal als grade die Katastrophe in Japan war geschrieben dass ich meinen Job nicht mehr machen kann. Das hab ich zumindest gedacht. Aber dann bin ich, das war ja am Freitag, ins Wochenende gegangen und habe mich in die Freizeit gestürzt u mich abzulenken. Und ablenen ist immer die allerbeste Methode, das weiß ich schon lange. Erstsind unsere beiden kleinen Enkel zu Besuch gekommen, natürluch zusammen mit ihren Eltern. Wie schön war das, ein toller Nachmittag. Wir habrn erst zusammen Kaffee getrunken und das sogar auf dem Balkon. Die Mittagssonne war warm genug da konnten wir uns richtig die Wärme ins Gesicht scheinen lassen. Kuchen gab es dazu auch. Ich hatte eine Donauwelle gemacht. Dass das ein kleines bißchen zynisch ist, also das der Kuchen ausgerechnet Welle heißt, das ist mir erst später aufgefallen. Eigentlich erst als mich mein mann drauf angesprochen hat. das war mir glatt ein bißchen unangenehm, was so das Unterbewusstsein mit einem alles macht..

Trotzdem war der Kuchen total lecker und wir hatten auch gar keine schlechte Laune. Die Kinder sind um uns rum gehüpf und haben sich auch über das schöne Wetter gefreut und wir konnten die Seele baumeln lassen. Bloss keine Nachrichtn gucken, bloss nicht über die Arbeit nahdenken. hauptsache den Kopf frei kriegen von den ganzen schlimmen Dingen. Abends haben wir dann auch wikrlich durchgehalten kein Fernsehen und schon gar nicht Nachrichten zu schauen, stattdessen haben wir einen Spieleabend gemacht mit Scrabble und Domino. Das war schön. Am nächsten tag haben wir noch eine Motorradtour gemacht, einmal über die Dörfer und über Landstrasen gebrettert und schon war die Welt wieder in Ordnung.

28.3.11 12:24

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