Veränderungen

Bei dem schönen Herbstwetter gehe ich öfter mal mit meinen kleinen Enkeln in den Wald spazieren. Die frische Luft tut den beiden gut und wirkt ermüdend. Umso besser ist es dann, wenn wir zu Hause sind, da schlafen sie nämlich schnell ein. Natürlich genieße ich die Zeit mit meinen Enkeln, weil es auch mal schön ist, als Oma für sie da zu sein. Allerdings merke ich immer öfter, wie mir die kleinen Nörgeleien auf die Nerven gehen. Gerade in dem Alter versuchen sie immer mehr die Grenzen zu testen und zu schauen, was ist wenn sie nicht hören.


Meinem Mann macht das ganze Theater nichts aus, er liebt es wenn kleine Kinder im Haus sind, dann blüht er richtig auf und möchte die Kleinen gar nicht mehr hergeben.

Ich weiß auch nicht warum ich so schnell an meinen nervlichen Grenzen bin, wahrscheinlich sind das alles die Wechseljahre. Es ist so unfair, warum haben Männer nicht solche Probleme? Bei ihnen ändert sich ja nie was und wenn wir zu alt für Kinder sind, dann flippt der Körper aus und die Gefühle spielen ebenso verrückt. Neulich habe ich einfach so aus heiterem Himmel angefangen zu weinen. Mein Mann war total erschrocken, weil er dachte, dass irgendwas passiert sei. Dann fühle ich mich oft niedergeschlagen und will allein sein. Alles Kennzeichen der Menopause, so mein Arzt.

Ich bin wirklich froh, dass ich so einen verständnisvollen Mann habe, ich an seiner Stelle würde ja ausflippen. Ständig heult die Olle und dann hat sie immer diese Gefühlsschwankungen, nicht gerade anregend. 

Ich hätte nie gedacht, dass das so schlimm bei mir wird, ich halte mich fit und jung, damit habe ich echt nicht gerechnet.

2.11.10 22:28

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