Aufgeräumt, umgeräumt, aufgebaut

Neues Jahr, altes Spiel: Überall in der Wohnung liegt Krimskrams - in Kisten, in Regalen, in Schubladen. Ich hab mal wieder versucht, bei einer Art "Frühjahrsputz" Ordnung ins Chaos zu bringen, habe aufgeräumt, habe Möbel umgestellt, habe neue Möbel aufgebaut, alte rausgeschmissen. Was ich dabei alles gefunden habe, was ich nicht mehr brauche, es aber besitze, ist der Wahnsinn! Das könnt ihr euch nicht vorstellen ...! Bücher, Kassetten, CDs, Spielfiguren, alte Brettspiele, Bilder, Klamotten, und und und ... Ich hätte locker n eigenen Flohmarktstand aufmachen können! Aber ich geh eigentlich nur gerne auf Flohmärkte, um selbst zu gucken und zu kaufen Selbst n Stand, da hätte ich glaub ich wenig Lust drauf. Deswegen werd ich die Sachen übers Internet via ebay und so verkaufen. Für die ganzen alten Bücher und CDs hab ich diesen Service von rebuy.de entdeckt, da kann man sowas zum Festpreis verkaufen. Funktioniert eigentlich voll super: Man gibt die ISBN-Nummer ein, die schlageneinem einen Preis vor, dann packt man alles, was man verkaufen will in nen Paket, deren Frankierung die übernehmen und man lässts von der Post abholen. Eine Woche später hat man sein Geld aufm Konto. Eigentlich ziemlich easy - und man muss nicht um 5 Uhr morgens aufstehen und sich den ganzen Tag aufm Flohmarkt die Füße platt stehen! Den rest verkauf ich glaub ich über Kleiderkreisel und eben ebay. Mal sehen. Wenn noch was überbleiben sollte, stell ich es hier rein, vielleicht wills ja jemand von euch haben :P Wer will, kann natürlich auch im Netz dann nach meinen Sachen suchen ... Hahaha. So, nun aber Schluss der Faselei, ick geh Cash machen

25.2.13 10:13, kommentieren

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Die Quelle des Ehec-Erregers

Nun ist sie also endlich gefunden, die Quelle des furchtbar in der Bevölkerung wütenden Ehec-Erregers, der nun schon viele Todesopfer hier in Deutschland gefordert hat und das Leben vieler Menschen für immer verändern wird, die unter dauerhaften Spätfolgen der Infektion mit dem Ehec-Erreger leiden werden. Nicht die spanische Salatgurke, die vom heimischen Markt als vermeintlicher Übeltäter verbannt wurde und seither ähnlich wie Salat verachtet und gescheut wird, ist der Auslöser, auch kein anderes Gemüse, nein, der Überträger oder Träger des Ehec-Erregers ist die Sprosse, wie das Robert-Koch-Institut unlängst auch offiziell bestätigte.

Und wo wurden diese Sprossen entdeckt? Auf einem Bio-Bauernhof in Bienenbüttel. In meinen Augen hat es einfach viel zu lange gedauert, bis der Verdacht von dort an die zuständigen Behörden gemeldet wurde und dieser auch verifiziert werden konnte. Würden die Abläufe in den zuständigen Behörden etwas flexibler und schneller gestaltet, dann hätte man sicher das eine oder andere Leben retten können oder den einen oder anderen Patienten von den katastrophalen und verheerenden Spätfolgen des Ehec-Erregers bewahren können. Aber das weiß ich ja selbst noch aus meiner Zeit, als ich als Studentin ein Praktikum im Robert-Koch-Institut absolvierte, wie behäbig und schwerfällig die Prozesse sich dort gestalten.


Nein, ich will lieber auch meiner eigenen Branche ganz konkret nun noch einmal an die Nase fassen. Insbesondere Bio-Bauernhöfe stehen nämlich unter einer besonders strengen Kontrolle der Lebensmittelaufsicht. Sie werden in regelmäßigem Abständen kontrolliert und ihre Produkte werden eigentlich auf alles abgecheckt, was man sich nur vorstellen kann. Ich kann mir nur einfach nicht erklären, wer dort wann und wie und wo geschlampt hat, dass die Quelle des Ehec-Erregers ausgerechnet auf einem Bio-Bauernhof nicht schneller gefunden werden konnte.

1 Kommentar 17.6.11 13:49, kommentieren

Gefahr durch den Ehec-Erreger?

Als Lebensmittelekontrolleurin bin ich natürlich sofort alarmiert von dem, was momentan auch die Medien und aktuelle Tagespolitik massiv bestimmt. Das Auftreten einer möglicherweise mutierten Form des Ehec-Erregers in Deutschland, der mittlerweile sogar unfassbarerweise zu zwei deutschen Todesopfern geführt hat. Etwas, was ich mir in unserem heutigen Zeitalter des medizinischen Fortschritts, in welchem nahezu alle Krankheiten geheilt werden können, kaum vorstellen konnte. Und trotzdem ist es passiert. Natürlich war mir als Frau vom Fach bewusst, dass dieser Erreger bei rohem Gemüse auftreten kann und auch für sehr jungen und sehr alte Menschen durchaus lebensbedrohlich im Verlauf der Krankheit sein kann.

Trotzdem habe ich da offensichtlich etwas zu viel Vertrauen in unsere medizinischen Fähigkeiten wie auch in die Arbeit meiner Kollegen gesetzt. Ich kann mir beim besten Willen einfach nicht erklären, wie einem gewissenhaften Lebensmittelkontrolleur nicht auffallen kann, wenn das zu testenden Gemüse mit Ehec verseucht ist. Meiner Meinung nach kann da nur ein Pfusch, sprich eine Pflichtverletzung bei der Kontrolle vorliegen, oder aber ein groß fahrlässiges Handeln beim Verbraucher, bei dem es sich wohl um eine Großkantine handeln soll, die entweder Hygienevorschriften nicht allzu genau genommen hat oder so fahrlässig war, auf eine Kontrolle der Lebensmittel zu verzichten beziehungsweise sich irgendwie dieser geschickt zu entziehen. Das ist mir einfach nur unerklärlich.

Schlimm ist aber auch die Panik und Unsicherheit, die sich bereits in der Bevölkerung ausbreitet, weil es keine Schutzimpfung gegen den Erreger gibt und auch eine Behandlung mit Antibiotika weitestgehend unwirksam ist. Doch man sollte nicht unnötig Angst verbreiten und sich informieren. Nicht jeder Mensch, der einfach nur Durchfall hat, ist gleich vom Ehec-Erreger infiziert, dass muss man den Menschen klar machen. Da müssen schon andere Indikatoren wie Blut im Stuhlgang und hohes Fieber hinzukommen, um so einen Verdacht dann auch zu verifizieren.

1 Kommentar 15.4.11 12:59, kommentieren

Meine Enkel

Morgen steht ein großes Ereignis an, meine kleine Enkelin Lisa hat Geburtstag. Ich freue mich schon sehr darauf denn sie wird eine tolle Feier veranstalten mit fünf anderen Kinder.

Wir werden in den Wald fahren und dort eine Schnitzeljagd veranstalten. Ganz alleine von mir zusammengestellt und geplant. Sie weiß natürlich schon alles darüber, eigentlich sollte es ja eine Überraschung werden aber ihre liebe Oma konnte mal wieder den Mund nicht halten und die kleine Lisa hat mir alles entlockt. Wie soll man auch so einem süßen kleinen Kinderlächeln wiederstehen. Sowas ist für mein großes Großmutterherz völlig unmöglich. Als ich ihr von der großen Überraschung erzählt habe war sie so begeistert, dass sie selbst von ihrem Geschenk nichts mehr wissen wollte. So habe ich wenigstens doch noch eine Überraschung für sie in meinem Schrank versteckt.                                           Sie kriegt von mir ein neues fahrrad, ohh ja und was für eins. Ich muss ihr doch dabei helfen und sie unterstützen, denn ich möchte ja gerne in einigen Jahren mit ihr eine Motorradtour durch die Berge machen. Ich hoffe ich werde das noch erleben.

Ja, meine kleine süße Lisa, morgen ist ihr großer Tag. Erst Kaffee oder besser Kakao trinken und Kuchen verspeisen. Danach geht es ab in den Wald. Ich denke das wird ein Riesenspaß geben und die Kinder werden sich sehr freuen.

Ich hoffe das die Aufgaben nicht zu schwer sind und alles reibungslos aber dennoch mit einiger Spannung verläuft. Die Schnitzeljagd steht unter dem Motto Schatzsuche, na was denn auch sonst. Am Ende werden die Kleinen eine riesen Schatztruhe finden in der sie viele tolle bunte Dinge finden werden und natürlich Süßigkeiten.

1 Kommentar 10.5.11 14:06, kommentieren

Ablenkung

Jetzt hat sich die Lage wieder beruhigt, sowohl in Japan als auch in meinem Kopf. Ich hatte ja letztes Mal als grade die Katastrophe in Japan war geschrieben dass ich meinen Job nicht mehr machen kann. Das hab ich zumindest gedacht. Aber dann bin ich, das war ja am Freitag, ins Wochenende gegangen und habe mich in die Freizeit gestürzt u mich abzulenken. Und ablenen ist immer die allerbeste Methode, das weiß ich schon lange. Erstsind unsere beiden kleinen Enkel zu Besuch gekommen, natürluch zusammen mit ihren Eltern. Wie schön war das, ein toller Nachmittag. Wir habrn erst zusammen Kaffee getrunken und das sogar auf dem Balkon. Die Mittagssonne war warm genug da konnten wir uns richtig die Wärme ins Gesicht scheinen lassen. Kuchen gab es dazu auch. Ich hatte eine Donauwelle gemacht. Dass das ein kleines bißchen zynisch ist, also das der Kuchen ausgerechnet Welle heißt, das ist mir erst später aufgefallen. Eigentlich erst als mich mein mann drauf angesprochen hat. das war mir glatt ein bißchen unangenehm, was so das Unterbewusstsein mit einem alles macht..

Trotzdem war der Kuchen total lecker und wir hatten auch gar keine schlechte Laune. Die Kinder sind um uns rum gehüpf und haben sich auch über das schöne Wetter gefreut und wir konnten die Seele baumeln lassen. Bloss keine Nachrichtn gucken, bloss nicht über die Arbeit nahdenken. hauptsache den Kopf frei kriegen von den ganzen schlimmen Dingen. Abends haben wir dann auch wikrlich durchgehalten kein Fernsehen und schon gar nicht Nachrichten zu schauen, stattdessen haben wir einen Spieleabend gemacht mit Scrabble und Domino. Das war schön. Am nächsten tag haben wir noch eine Motorradtour gemacht, einmal über die Dörfer und über Landstrasen gebrettert und schon war die Welt wieder in Ordnung.

1 Kommentar 28.3.11 12:24, kommentieren

Was für eine Katastrophe!

Ach du mine Güte, ich bin immer noch ganz geschockt von den Ereigneissen. Als ich heute morgen aufgestanden bin und vor de Arbeit nochmal das Frühstücksfernsehen geschaut habe und die Nachrichten, da haben sie schon von dem Erdbeben geredert was ja wohl das schwerste sein soll was in der geschichte von Japan jemals passiert ist. Das ist ja so schrecklich, wer weiß schon wie viele Menschen noch alle sterben werden bei dieser Katastrophe. Und das Beben ist ja auch noch längst nicht alles. Danach kommt noch der Tsunami, und an den von vor fünf Jahren können wir uns ja alle novh erinnern. Damals sind ja Hunderttausende gestorben, ganz schrecklich.. Ich hatte schon immer Angst vorm Meer, wenn ich mir vorstelle dass auf mich so eine riesige Welle zukommt, da würde ich sterben vor Angst.

Jetzt können wir natürlich nur beten dass es allen schnell wieder besser geht und nicht wieder so viele Menschen sterben wie damals. Ich bete eigentlich nicht oder zumindest nicht so oft, aber jetzt ist voielleicht ein guter Zeitpunkt. ich konnte heut auch gar nicht gut meinen Job machen. Das kam mir plötzlich alles so albern vor, wenn ich dem Supermarktchef sagen musste dass seine Kühltruhe ein halbes Grad lälter sein müsste oder solche Sachen. Das ist wirklich nichts weltbewegendes wenn man überlegt dass da gerade Tausende Menschen weggespült werden oder ihre Häuser über ihnen zusammenkrachen. Ich kam mir heute gnz schäbig dabei vor, so penibel diese ganzen Kleinigkeiten zu kontrollieren und es war mir plötzlich alles total egal.VIelmehr sogar noch, richtig angewidert hat mich das, diese deutsche Gründlichkeit und alles muss nach Vorschrift laufen und zwar ganz genau. Ich weiß ach nicht was los ist, ich hoffe das geht wirder weg, sonst wird es schwierig den Job zu machen.

1 Kommentar 11.3.11 14:21, kommentieren

Truamberuf Kontrolleurin

Als Lebensmittelkontrolleurin wollte ich schon immer mal arbeiten. Ich hatte früher meine Mutter schon immer gelöchert mit Fragen, wo denn das Essen und das Essen herkommt. Ich wollte auch immer einkaufen gehen. Und am liebsten natürlich ausgefallen, exotische Dinge, die nicht leicht auffindbar warne. Meine Mutter hatte mir dann schon früh gesagt, dass die Berufe, in denen man mit Kontrollen zu tun hat, vonMenschen nicht dankbar angenommen werden. Menschen werden nicht gerne kontrolliert. Und so war mir schon früh klar, dass die Ausübung dieses Berufes keine leichte sein wird.

Die amtliche Lebensmittelkontrolle unterliegt gesetzlichen Vorlagen, nämlich dem Lebensmittelgesetz. Wer sich diesem widersetzt, kann sehr hohe Strafen erhalten. Die Kernaufgaben der Lebensmittelkontrolleure befassen sich vor allem damit, dass Konsumenten vor gesundheitsgefährdeten Lebensmitteln geschützt werden und die Hygienevorschriften für den Umgang mit Lebensmitteln gesichert ist. So wird man auch vor Täuschungen bewahrt.

Die Lebensmittelkontrolleure haben auch verschiedene Fachabteilungen. Je nachdem, in welchem man sich spezialisiert hat, kann man sich beruflich auf Inspektionen, Fleischkontrollen und anderen Fachgebieten wie Hygienekontrollen konzentrieren.

Ich hab meine Augen überall. Neulich war ich in einem Restaurant essen, diesmal also nicht beruflich vor Ort. Als ich mit meiner Freundin den ersten Gang bestellte, hatte ich schon bemerkt, dass die Bedienungen hinter der Theke sämtliche Hygienevorschriften missachteten. Es gab selbst kein Händewaschen nach dem Rauchengehen draußen. Da war mir dann sofort klar, dass ich hier nichts essen werde, sondern gleich erstmal beim Amt Bescheid gebe, dass sich das jemand mal anschauen sollte. Für mich ist das auch kein Petzen, sondern eher eine Art Hilfestellung. Denn, wenn jemand sich eine Lebensmittelvergiftung holt, ist damit nicht zu spaßen, dass kann sehr lebensgefährlich ausgehen.

1 Kommentar 24.2.11 17:32, kommentieren